Donnerstag, 14. September 2017

Summary of the first couple of days



Die erste Woche ist fast geschafft und die Zeit ging doch schneller rum als gedacht.
Von meiner wundervollen Hostfamily in Buruburu gehts jetzt los zum Projekt, wo ich die meiste Zeit sein werde, hin und wieder kann ich aber übers Wochenende zurück zu meiner Gastfamilie, wobei die schon meinten das ich auch einfach jedes Wochenende kommen kann. :D
Ich konnte die ganzen Eindrücke und das erlebte mittlerweile sacken lassen, wobei ich ja eigentlich keinen Kulturschock hatte und im Endeffekt mir immer bewusster wird das es die perfekte Entscheidung war.

Bevor ich euch von dem Ort und von den Leuten erzähle möchte ich das euch eins bewusst wird,
viele haben dieses Bild von Kenia, aber auch von vielen anderen afrikanischen Ländern, das diese kein Wasser und kein Essen haben, das alle Menschen hier arm sind und in den Slums leben.
(kurze Pause - überlegt man wo es noch überall auf der Welt Länder gibt wo arme Menschen leben, die kein Geld haben... sind euch paar eingefallen? Habt ihr gemerkt das Deutschland auch dazu gehört?) Die Welt ist nicht perfekt, es gibt überall Ungerechtigkeit und oft auch diese extreme Grenze zwischen reich und arm. In vielen Ländern vor allem in Afrika spielt die Regierung eine große Rolle, denn anhand von eigenen Recherchen und langen Gesprächen mit meiner Hostmum, habe ich herausgefunden, das oftmals tatsächlich die Regierung schuld an dem Leiden und dem Elend der Menschen ist.

Meine Gastfamilie wohnt in Buruburu, ein Stadtteil von Nairobi, ca 20 Minuten mit dem Matatu (öffentliches Verkehrsmittel) bis ins Stadtzentrum Nairobis.
Auch wenn es hier nicht die saubersten Straßen gibt, geschweige denn Gehwege, an jeder Ecke stehen kleine Läden, und hier ist übrigens Linksverkehr, ist mir am ersten Tag jedoch schon was aufgefallen. Die anderen Freiwilligen und ich werden immer angeschaut, aufgrund unserer Hautfarbe, ABER wir wurden nie blöd angemacht, was wir hier wollen, oftmals wurden wir angesprochen und es wurde gefragt wie es uns geht. Nicht einmal hatte ich das Gefühl, hier fehl am Platz zu sein, denn ich werde akzeptiert, trotz meiner Hautfarbe und das obwohl auch hier Vorurteile gegenüber Weißen vorhanden sind. 

Eines der Gründe warum ich mich für einen Freiwilligendienst entschieden hab war, den ganzen Luxus hinter mir zu lassen und unter einfachsten Verhältnissen zu leben. Und ich muss sagen, mir fehlt gar nichts! Klar die haben hier auch Wlan, Fernseher, Backofen, waschen ihre Klamotten per Hand, die Klospülung funktioniert nicht immer , mal gibts kein fließendes Wasser , dann wäscht man sich halt mit eiskaltem Wasser aus Kanistern.
Manche denken sich jetzt bestimmt - OH MEIN GOTT! Ich könnte so nie Leben!
Habt ihrs mal versucht? Wobei ich sagen muss, das ich glaube komplett ohne Handy und Datenvolumen/Wlan auch etwas aufgeschmissen wäre, aber nach einer Zeit hät ich mich da auch dran gewöhnt.
Und übrigens das Vorurteil das es hier nichts zu essen gibt, stimmt mal sowas von gar nicht!
Ich esse hier mehr wie daheim, aber auch nur weil die Portionen überall einfach nur gigantisch sind!





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Mein erster Besuch aus der Heimat.