Sonntag, 24. September 2017

Tagesablauf



Der Tag beginnt immer um 6 Uhr morgens, da stehen die Bewohner auf und holen sich aus der Küche heißes Wasser zum Waschen. Trotz der vor kurzem aufgebauten Solaranlagen gibt es morgens selten heißes Wasser, daher waschen sich die Bewohner mit Wasser aus Eimern selber oder werden von anderen Schülern oder der Mitarbeiterin gewaschen.
Anschließend wird sich angezogen, die Betten werden gemacht, der Schlafsaal aufgeräumt und der Boden überall gewischt. Gegen 8 treffen sich alle draußen und es wird gemeinsam Porridge (afrikanischer Brei) gefrühstückt. Um halb 9 treffen sich einige Schüler und singen und beten zusammen und um 8.45 geht der Unterricht los. Der Unterricht ist immer in mehreren Klassen eingeteilt. Montags zum Beispiel findet im ersten Block Englisch und Swahili, sowie Mathe statt.
Die Klassen sind in 2 geteilt, in der einen Klasse befinden sich die etwas fortgeschrittenen Schüler, welche jedoch wiederum in 2 Gruppen aufgeteilt sind und die andere Klasse benötigt mehr Förderbedarf. Anschließend gibt es einen Break mit Tee und Snacks und danach geht’s weiter mit verschiedenen Klassen, wo die Schüler selbst anhand ihrer Fähigkeiten entscheiden können, in welcher Klasse sie am Unterricht teilnehmen wie zum Beispiel: backen, Haushalt, Küchendienst, Herstellung von Armbänder und anderen Dingen aus Perlen, Nähen, Kunst, Sport und Computer.
Um 13.00 Uhr gibt es dann Lunch und um 14.00 Uhr geht es weiter mit den Nachmittagsklassen, wo die Schüler wiederum selbst entscheiden können in welche Klasse sie möchten. Dieser Unterricht geht bis 16.00 Uhr. Anschließend können die Schüler Sport machen, den Schlafsaal aufräumen, entspannen, Fern schauen oder helfen das Abendessen vorzubereiten. Gegen 18.00 Uhr gibt es dann Abendessen. Entweder wird im Fernsehraum gegessen (welches auch gleichzeitig ein Klassenraum ist) oder im Schlafsaal. Bis spätestens um 21.30 können die Bewohner noch fern schauen oder sich anders beschäftigen oder auch schon schlafen und um 22.00 gehen die Lichter aus. 

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Mein erster Besuch aus der Heimat.