Donnerstag, 7. Dezember 2017

Nächster Halt: Kisumu.

Falls ihr euch gefragt habt wie genau ich eigentlich von einem Ort zum anderen komme, das kann ich euch erklären:

Also es gibt hier Kleinbusse, sogenannte Matatus. 8 bis 14 Personen haben da Platz, je nach Größe. Dies gilt aber nur für langstrecken Fahrten. Innerhalb einer Stadt, wird das nicht so ernst genommen und so ein kleiner Bus wird einfach mal so vollgestopft, bis es nicht mehr geht. Nach dem Motto: Für einen ist immer noch Platz. Und da auch nicht mehr immer sehr viel Platz für zusätzliches Gepäck ist und ich meinen Rucksack nicht auf das Autodach schnüren lasse, kam es das ein oder andere Mal vor das wir dann doch ein paar Stunden über holprige Straßen mit unseren ziemlich schweren Backpacks auf dem Stoß ertragen muss.

Auch wenn wir hier schon waren, wollten wir hier nochmal hin da wir das letzte Mal nur ein paar Stunden in dieser schönen Stadt verbracht haben.
Und wir mussten noch zum Immigration Office, also haben wir beides verbunden.
In Kisumu angekommen, bin ich erstmal krank geworden. Ich hab schon gemerkt das ich irgendetwas ausbrüte und tatsächlich. Erstmal ein Mittagsschlaf.
Nach kurzer Zeit mit Gliederschmerzen, Husten und Schnupfen auf zuwachen ist halt nicht so toll... Viel ausruhen stand dann an der Tagesordnung.
Da unser Guesthouse ziemlich nah am See war, haben wir abends einen kleinen Spaziergang gemacht und uns den Sonnenuntergang angeschaut und am See zu abend gegessen. Was gabs wohl ? Richtig! Fisch :D
Der nächste Tag war ziemlich entspannt, haben uns bisschen die Stadt angeschaut und sind rumgelaufen. Bevor es dann weiter ging, mussten wir dem immigration office noch einen kurzen Besuch abstattet um unsere Alien ID abzuholen, sowas wie unser kenianischer Ausweis, damit wir nicht immer unseren Reisepass mitschleppen muss, um vorweise zu können das wir Residents sind. Blöd war nur, dass das für uns online beantragt wurde, und wir in Kisumu beim Amt blöderweise das alles manuell machen müssen und bar bezahlen. 
Da das Geld aber schon überwiesen wurde, können wir das erst machen wenn wir wieder in Nairobi sind... ja das mit den Ämtern funktioniert nicht immer so ganz wie wir wollen.
Anschließend gings zurück ins Guesthouse, aufgesattelt und ab in die nächste Stadt.





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Mein erster Besuch aus der Heimat.