Freitag, 5. Januar 2018

New Years Eve!

Nachdem ich Weihnachten einigermaßen überstanden habe, konnte ich Silvester kaum noch abwarten, denn dafür ging es an die Küste nach Mombasa. Hallo Strand, Meer und purer Sonnenschein. Nach ein paar Tagen bei meiner Gastfamilie hieß es auch schon wieder packen. 
Donnerstagmittag ging es mit 3 anderen Freiwilligen Judith, Christoph und Ville mit dem Zug nach Mombasa. Nach 4 1 /2 Stunden Zugfahrt, die eigentlich echt schön war da wir zwischen 2 Nationalparks langgefahren sind und ich fast die ganze Zeit nur aus dem Fenster geschaut und Musik gehört hab. Abends angekommen sind wir dann zu unserem Hostel „Tulia Backpackers“ gefahren, wo es erstmal ein Problem mit der Buchung gab. Aber zum Glück mussten wir uns damit nicht noch viel länger beschäftigen, sondern haben das auf den Tag unserer Abreise verschoben. Im Tulia Backpackers sind, wie der Name schon sagt ziemlich viele Backpackers, was echt cool ist, da wir so einige Leute kennen lernen konnten. Wir haben in einem 8 Bett Zimmer mit super lieben und interessanten Menschen geschlafen und haben nachdem wir unsere Betten bezogen haben auch erstmal die Bar geplündert und uns was zu Essen bestellt. Wenn man Spaghetti Carbonara (aber ohne Schinken) auf der Speisekarte sieht und sich wahnsinnig über gutes Essen freut und am Ende aber enttäuscht wird, weil es nicht so gut schmeckt wie man gedacht hat, dafür stand dann direkt Pizza für den nächsten Abend auf dem Plan. Der Abend wurde mit ein paar Bier ausgeklungen und dann ging es auch schon ins Bett.
Am nächsten Tag hanen wir uns die Stadt angeschaut. Nairobi city centre ist schon wahnsinnig anstrengend, wenn es so überfüllt ist, Mombasa city centre fand ich sogar schlimmer und dann auch noch bei der Hitze. Wir sind also rumgelaufen, haben uns was zum Essen gesucht und alles angeschaut. Nach einer ganzen Weile sind wir dann wieder zurückgefahren und dann ging es ab zum Strand, der keine 10 Minuten Fußweg von unserer Unterkunft war. AB INS MEER!
Was eine Abkühlung bei über 30 Grad :D . Den Rest des Tages haben wir nur noch am Strand verbracht, im Meer geplantscht und uns die Gegend angeschaut.
Am nächsten Morgen mussten wir leider etwas früher raus, packen, Frühstück und dann ging es auch schon weiter nach Mtwapa, wo wir die anderen treffen wollten.
Bei der Unterkunft angekommen, gab es erstmal ein kleines Problem. Und zwar habe ich die Appartements für uns 11 über booking.com gebucht, aber anscheinend ist nie eine Buchung angekommen, trotz meiner Buchungsnummer. Nach langer Diskussion haben wir doch 2 Appartements bekommen, bei dem einen ging die Klimaanlage in einem Zimmer nicht, dafür konnten wir sogar noch den Preis runterhandeln. Nach und nach kamen dann auch alle an und am nächsten Morgen die letzten. Die Unterkunft war aufjedenfall ziemlich nice, nicht weit von der Stadt entfernt wo wir immer einkaufen konnten, der Strand war auch nicht so wahnsinnig weit weg und alles in allem eine tolle Lage. Silvester kam immer näher und die Abendplanung war immer noch ein ziemliches Chaos.
An Silvester haben wir dann gemeinsam Nudelauflauf gekocht, vor getrunken und ein paar vor uns haben sich aufgebrezelt und dann sind wir zu einer Bar an Strand gefahren. Pünktlich ein paar Minuten vor 12 kamen wir an und konnten mit vielen Leuten am Strand bei fast 30 Grad und Feuerwerk ins Neue Jahr starten :D. Wir waren dann noch eine Weile am Strand bis wir uns dann irgendwann mitten in der Nacht dazu entschieden haben noch feiern zu gehen, also ging es ab in Club und bis morgens um 5 abgezappelt.


Nach dem wir alle ausgeschlafen und wieder fit waren, haben wir den restlichen 1. Tag des neuen Jahres am Strand verbracht, so wie den Tag danach auch. Am 2. Januar sollten wir planmäßig abends mit dem Nachtbus zurück nach Nairobi fahren…. Das wurde nichts, da die Regierung sich dazu entschieden hat alle Nachtbusse zu streichen, aufgrund zu hoher Unfallgefahr durch Übermüdigkeit und überfüllten Straßen, was wir aber auch nur durch Zufall herausbekommen und uns sofort informiert haben, also sind ein paar von uns eine Nacht länger in einem von den beiden Appartements geblieben. Also sollten Judith und ich am 3. Januar morgens um 7 dort sein um mit dem morgen Bus zurückfahren. Dort angekommen fanden wir ein Chaos, Unruhe und viel zu viele Menschen vor. Anscheinend hat die Regierung nicht mitgedacht was das für ein Chaos geben wird, wenn man einfach alle Nachtbusse streicht. Also saßen wir alle oben in der Wartehalle rum und haben darauf gewartet bis wir fahren können. Nachdem ich es tatsächlich geschafft hatte mit den Manager zu reden, musste er mir mitteilen das wir erst morgen, also am 4. Morgens um 7 Uhr fahren können. Also haben wir mit den beiden Jungs überlegt wo wir schlafen, unsere Sachen gepackt und sind los. Ein kleines Appartement mit einem Sofa und einem großen Bett, zu 4., ohne Strom bei 30 Grad, läuft! :D
Den Rest des Tages haben wir dann mal wieder am Strand verbracht, irgendwie muss man die Zeit ja sinnvoll nutzen. Die letzte Nacht in Mombasa. Der Wecker klingelte um 5 Uhr morgens, dann ging es ein zweites Mal zum Bus. Nach ca. 2 Stunden warten, saßen wir tatsächlich im Bus, wer hätte das gedacht?! Die Busfahrt von eigentlich nur 8 Stunden wurde dann mal auf 11 verlängert aufgrund von Stau und überfüllten Straßen, woran das wohl liegt ?!
Abends kamen wir dann völlig erschöpft in Nairobi an , wir haben dann noch 2 Freunde von uns aufgegabelt und gemeinsam ging es dann nach Buruburu zu unseren Gastfamilien.
Was ein Erlebnis. Trotz ungewolltem verlängertem Urlaub an der Küste war ich wahnsinnig froh wieder zurück zuhause zu sein.
Dort angekommen, kam dann die nächste Überraschung, weil 2 Australier im Wohnzimmer saßen. Super liebe und witzige Menschen, blöd nur das die in meinem Bett geschlafen haben und ich mit Sheila, meiner Gastschwester zusammen in ihrem Bett schlafen musste. Dafür hab ich dann am nächsten Tag erstmal gaaaaaaaanz lange geschlafen und mittags ging es dann etwas verspätet zurück ins Projekt.





















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Mein erster Besuch aus der Heimat.