Sonntag, 4. Februar 2018

Wir erkunden mal die Gegend

Es ist wieder Wochenende!
Mit insgesamt 11 Freiwilligen aus Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Finnland haben wir uns auf den Weg gemacht und wollten uns bisschen was außerhalb von Nairobi anschauen und da sind wir bei den 14 Waterfalls in Thika gelandet.
Naja wobei, bis wir wirklich dort gelandet waren, hat es eine Weile gedauert.
es ist gar nicht so einfach wenn man  mit so einer großen Gruppe einen Ausflug plant, aber es hat einigermaßen funktioniert. Fast pünktlich sind wir dann los und nach einer Weile in Thika angenommen.
Dort hat uns jedoch der Matatufahrer nicht richtig verstanden und wo anders raus gelassen.
Wir haben da auch einen Wasserfall gefunden, jedoch nicht den, den wir gesucht haben. Wir sind dann bisschen rumgelaufen und haben einen Spielplatz gefunden und konnten für eine kurze Zeit nochmal Kind sein :D
Dann haben wir sogar noch sowas wie einen Zoo gefunden wo wir ein paar Tiere begutachten konnten, faszinierend!
Ein kurzer Snack vor dem Tor eines Hotels, schon praktisch das so viele Menschen einfach Essen auf der Straße verkaufen. Kartoffeltaschen und Ananas als Stärkung und dann ging es auch schon weiter.
Wir konnten uns ein Matatu für uns alleine organisieren und wurden direkt zu den Wasserfällen gefahren. Leider ist es jedoch immer etwas anstrengend den Preis zu verhandeln, da es immer wieder vorkommt das wir abgezogen werden, vor allem wenn wir dann noch so eine große Gruppe Weißer sind. Nach langer Diskussion konnten wir uns doch einigen und sind dann los, hat ganz schön lange gedauert. Dort angekommen kam die nächste Überraschung und wir mussten wieder verhandeln.
Es ist schon unfair das man als Tourist 15 $ bezahlen muss um sich Wasserfälle anzuschauen die am Ende nicht mal so beeindruckend waren. Also konnten wir uns darauf einigen nur 500 KSH zu zahlen, ca. 3,50, da wir ja auch noch Kenyan Residents sind.
Bei den Wasserfällen angekommen war ich echt enttäuscht! Alles wahnsinnig verdreckt, überall Müll, das Wasser schäumte total vom Dreck,... traurig eigentlich.
Vorallem wenn man ständig hört wie sich so viele über den Dreck aufregen und dann im gleichen Moment aber was auf die Straße schmeißen. Und dann hat Kenia ja auch noch letztes Jahr das Plastiktütenverbot eingeführt, was aber gar nichts bringt, wenn der restliche Dreck auf die Straße oder ins Wasser geschmissen wird.
Ich hab mich so aufs Klippenspringen gefreut, aber als ich das Wasser gesehen hab wollte ich da definitiv nicht mehr rein! Und dann gings auch wieder los, das wir für alles zahlen müssen, sogar für einen kleinen Rundgang, aber da wir ja weiß sind, können wir uns das ja leisten,... eben nicht!
Wir haben uns dann dort etwas hingelegt, wenigstens das war umsonst.
Nach einer Weile sind wir dann auch wieder zurück, da wir alle kein Mittagessen hatten waren wir super hungrig!!
Auf dem Weg in die Stadt war ein Burgerladen wo wir  hin wollte, nur hat unser Google Maps uns bissle veräppelt und uns falsch aussteigen. Da es aber überall sehr liebe Menschen gibt, haben wir uns dann durchgefragt und sind dann doch noch beim Burgerladen angekommen und alle waren überglücklich :D

























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Mein erster Besuch aus der Heimat.